Nachhaltigkeit ist uns wichtig

Nachhaltigkeit ist uns wichtig

Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst

Because we care!

Eines unserer Hauptanliegen ist es, künftigen Generationen die bestmögliche Welt zu hinterlassen. Alle Unternehmen der Brückner-Gruppe arbeiten deshalb daran, dass auf ihren Maschinen Folien und Verpackungen mit dem geringstmöglichen Ressourceneinsatz und der höchstmöglichen Recyclingfähigkeit hergestellt werden können.

Die auf den Anlagen der Unternehmen der Brückner-Gruppe produzierten Kunststofffolien und Kunststoffverpackungen schützen die verpackten Produkte sicher gegen Umwelteinflüsse. Dadurch werden die Haltbarkeits-dauer verlängert und die Lagerungsverluste verringert – gut für die Umwelt.

Die Brückner-Gruppe ist sich ihrer Verantwortung hinsichtlich Umwelt und Nachhaltigkeit bewusst. Deswegen wurde 2017 die Initiative „Yes, we care“ ins Leben gerufen. Denn: Umweltschutz beginnt im eigenen Unternehmen!

Bienenweide am Standort Siegsdorf

Lösungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft

von Brückner Maschinenbau

  • Monomaterialfolien mit hervorragenden mechanischen und optischen Eigenschaften, die bisherige Mehrlagenfolien aus verschiedenen Materialien ersetzen können. Sie sind ideal für den Einsatz in neuen, möglichst sortenreinen Verpackungen und garantieren gute Sortierbarkeit in der Mülltrennung sowie beste Rezyklierbarkeit. Zur K 2019 stellte Brückner beispielsweise zwei völlig neue Anlagenkonzepte zur Herstellung von BOPE-Folien (biaxial orientiertes Polyethylen) vor
  • Polyolefin-Schrumpffolien eignen sich ideal für eine bessere Trennung und Rezyklierbarkeit von Flaschen und Etiketten. Brückner Maschinenbau hat spezielle Labels mit niedriger Dichte und die die dazugehörigen Anlagenkonzepte entwickelt
  • Neuer Inline-Coater: Neue Monomaterialstrukturen müssen höchste Anforderungen erfüllen und dürfen den bisherigen Verbundverpackungen in nichts nachstehen. Deshalb hat Brückner für alle BOPP- und BOPE-Anlagen einen neuen Inline-Coater entwickelt, zur Erzeugung extrem dünner Funktionsschichten. Durch die sehr geringe Dicke stören die Schichten beim Sortieren und beim Recycling nicht.

Nachhaltigkeit ist uns wichtig

Wir beteiligen uns an verschiedenen Initiativen und kümmern uns um eine nachhaltige Folienproduktion und Kunststoffverarbeitung

Kooperationen für eine nachhaltige Zukunft

BOPE steht an der Spitze

Von bilateraler Teamarbeit mit Rohstofflieferanten, Masterbatch-Spezialisten und Folienherstellern bis hin zu komplexeren Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette: Brückner ist auf vielen Ebenen beteiligt.

DOW

DOW und Brückner entwickeln gemeinsam BOPE-LLD- und BOPE-HD-Rohstoffe und -Folien sowie Barrierelösungen für BOPE. Alle drei Anwendungsfelder wurden bei Brückner im Labormaßstab auf der Laborreckmaschine KARO 5.0 als Plattform für Folienentwicklungen sowie auf der Pilotanlage getestet und erfolgreich in eine Folienproduktionslinie überführt.

SABIC

Brückner und SABIC arbeiten seit geraumer Zeit zusammen, um nachhaltige Materialien für die Verpackungsindustrie zu entwickeln, z.B. BOPE-Folien. Das erfolgreiche Ergebnis ist ein BOPE-LLD-Material, das gemeinsam auf der K-Messe 2019 präsentiert wurde. Das gleiche Verfahren läuft nun für BOPE-HD-Rohstoffe.

Im Rahmen der jüngsten Kooperation testete Brückner im eigenen Technologiezentrum das von SABIC zertifizierte BOPP-Kreislaufmaterial (mit Recyclinganteil) als Drop-in-Lösung für Biax-Folienanwendungen. 

NOVA Chemicals

NOVA Chemicals arbeitet mit Brückner zusammen, um die Entwicklung und Kommerzialisierung einer neuen hochdichten Rohstofftechnologie für den BOPE-Markt zu beschleunigen. BOPE ist eine transformative Technologie, die die Herstellung von recycelbaren Mehrschichtfolienstrukturen aus Vollpolyethylen mit deutlich verbesserter physikalischer Leistungsfähigkeit ermöglicht. Die Technologie gilt als ideal für den Einsatz in Lebensmittelverpackungen, Schwergutsäcken, E-Commerce und anderen anspruchsvollen Anwendungen. Neben BOPE-HD bietet Nova auch BOPE-LLD-Typen an.

In einem gemeinsamen Projekt mit NOVA, dem Folienhersteller Polivouga und Brückner wird ein kompletter BOPE-Beutel, bestehend aus BOPE-HD für die steife Grundfolie und BOPE-LLD als Siegelband, dem Markt vorgestellt.

CONSTAB

Die für innovative BOPE-Folien notwendige Optimierung von Polymeren, Masterbatches und Prozessparametern wurde von CONSTAB-Ingenieuren auf einer Brückner-Pilotanlage durchgeführt. Ein Beispiel ist die weiß-opake BOPE-Folie: Durch die Kombination zweier innovativer Additiv-Masterbatches wurden hervorragende Dichtewerte von 0,5 g/cm³ bis 0,7 g/cm³ bei gleichzeitig sehr guter Steifigkeit erreicht.

Circular Plastics Alliance

In der "Circular Alliance" haben sich sechs Unternehmen zusammengeschlossen, um neue flexible Verpackungslösungen aus Monomaterial mit hoher Barriere herzustellen, die auf Wiederverwertbarkeit ausgelegt sind. Zu den Partnern gehören Dow, ein Rohstofflieferant, für den ersten Schritt in der Produktionskette, Brückner Maschinenbau für die Herstellung der biaxial gereckten Polypropylen- und Polyolefin-basierten Folien, Hosokawa Alpine für die Herstellung von MDO LDPE, ELBA für die Verarbeitung der fertigen Folienrollen zu Beuteln, Constantia Flexibles für die Herstellung metallisierter Hochbarriere-Standbodenbeutel und schließlich Bobst mit seiner Hochbarriere-, Druck- und Laminierungskompetenz.

Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Monomaterialstrukturen mit hoher Barriere verwendet, die jeweils gründlich getestet wurden, um zu gewährleisten, dass alle Anforderungen der Industrie in Bezug auf Verarbeitbarkeit, Barriere, Sicherheit und optische Qualität erfüllt wurden. Die verschiedenen Arten von Monomaterial-Standbodenbeuteln (MDO PE, BOPE, BOPP und CPP) sind das Ergebnis beträchtlicher Investitionen und intensiver Forschung der einzelnen Partner.

Nachhaltige Folienproduktion

Seit den Anfängen des Unternehmens genießt Nachhaltigkeit bei uns einen hohen Stellenwert

Wir schonen Umwelt und Ressourcen

Der Schutz der Natur durch verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Produkten wird immer wichtiger. Seit den Anfängen des Unternehmens beschäftigt sich Brückner intensiv mit diesen wichtigen Themen. 

Trotz aller notwendigen Entwicklungen für die sich rasant entwickelnde Kreislaufwirtschaft hält Brückner Maschinenbau auch an seinen ehrgeizigen Zielen für einen weiter sinkenden Rohstoffeinsatz und einen immer geringer werdenden Energieverbrauch bei der Folienproduktion fest. Bei allen berechtigten Forderungen nach Recycling und Wiederverwendbarkeit dürfen die Herausforderung des Klimawandels und die Senkung des CO2-Fußabdrucks innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette von Verpackungen nicht vergessen werden.

Bis heute haben wir den Energieverbrauch unserer Folien-Streckanlagen um 42 % gesenkt. Zurzeit streben wir unser nächstes Ziel an – eine Verringerung um 50 % gegenüber den Werten des Jahres 2000. Einige unserer erfolgreichen Maßnahmen auf dem Weg zu diesem Ziel: 

  • Wärmerückgewinnungssystem - auch als Nachrüstung für bestehende Anlagen verfügbar
  • Doppelschneckenextruder zur Vermeidung einer energieintensiven Rohmaterial-Vortrocknung
  • Spezieller Energiemonitor: laufende Informationen über Verbräuche zeigen Einsparmöglichkeiten auf


Nachhaltigkeit bedeutet auch den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen, die Reduzierung der eingesetzten Rohstoffen, die Reduzierung von Prozessschritten und die Vermeidung von Abfällen. Im Kampf gegen den Klimawandel, wird man auf Kunststoffverpackungen, die ressourcenschonend hergestellt werden, auf absehbare Zeit nicht verzichten können. Brückner hat im Laufe der Jahre vieles dazu beigetragen:

  • Forschung und Entwicklung zu Biokunststoffen mit dem Ergebnis komplett neuer Anlagen sowie der Umrüstung bestehender Anlagen, z. B. für die BOPLA-Folienproduktion
  • Reduzierung der Foliendicke bei gleichzeitigen hervorragenden Folieneigenschaften – geringerer Rohstoffeinsatz
  • Barriere-Folien ersetzen Multi-Material-Laminate und reduzieren die Anzahl der Verarbeitungsschritte

 

Mitgliedschaften in Nachhaltigkeitsinitiativen

Unser Einsatz für eine lebenswerte Welt für nachfolgende Generationen

PRINTCYC

Im März 2019 wurde von einer Gruppe von Unternehmen unter dem Akronym PRINTCYC (Printed PP films for mechanical recycling) eine Initiative für ein Wertschöpfungskettenprojekt gestartet, um Wege zur Schaffung von Kreislaufwirtschaftslösungen auf der Grundlage von postindustriellen Abfällen zu erforschen und zu testen. Mitglieder von PRINTCYC: Die Maschinenlieferanten Brückner Maschinenbau, Kiefel und PackSys Global, der Folienhersteller Profol, die Druckfarbenhersteller Huber Group und Siegwerk, die Verarbeiter Constantia Flexibles und Wipak sowie der Recyclingspezialist Erema.

Koordiniert wird die Initiative von akk innovation, einem unabhängigen Start-up-Unternehmen für nachhaltiges Innovationsmanagement in der Kunststoffverpackungsindustrie. Konkretes Ziel der ersten beiden Projektphasen war es, die Auswirkungen unterschiedlicher Farbrezepturen auf den mechanischen PP- und PE-Recyclingprozess zu verstehen. Darüber hinaus wurde die Wiederverwendbarkeit von PP- und PE-Recyclaten (rPP / rPE), die aus bedruckten postindustriellen Folienabfällen hergestellt werden, in Gießfolien-, Blasfolien-, Pressform- und Thermoformtechnologien sowie im biaxialen Reckverfahren bewertet. Jetzt setzt sich das Team mit neuen, potenziellen Partnern in der Wertschöpfungskette und anderen Recyclinginitiativen in Verbindung, um das nächste Arbeitspaket zu entwerfen, das zu einer Kreislaufwirtschaft von bedruckten PP- und PE-Folien beitragen soll.

CEFLEX

Eine Kreislaufwirtschaft für flexible Verpackungen

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft
Und wir sind ein Teil davon

Wir sehen es als unsere Pflicht an, zur Schonung wertvoller Ressourcen beizutragen. Aus diesem Grund sind wir Mitglied eines europäischen Konsortiums von Unternehmen und Verbänden, die die gesamte Wertschöpfungskette der flexiblen Verpackungen repräsentieren und unter dem Namen CEFLEX auftritt.

Ziel des Projekts ist es, flexible Verpackungen stärker in die Kreislaufwirtschaft einzubinden. Dies soll durch das Vorantreiben besserer Systemdesign-Lösungen in Zusammenarbeit von Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette erreicht werden.

Die CEFLEX-Vision

  • Bis 2020 sollen flexible Verpackungen in den meisten europäischen Ländern recycelt werden.
  • Bis 2025 wird europaweit eine Infrastruktur für die Sammlung, Sortierung und Wiederaufbereitung von flexiblen Verpackungen für den Endverbraucher aufgebaut.
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Blue Competence

Blue Competence vernetzt die Maschinenbaubranche im Bereich Nachhaltigkeit und bündelt die Ressourcen, das Know-how und die Stärken des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), dem größten Maschinenbaunetzwerk in Europa. 

Blue Competence – das sind Technologien und Prozesse des Maschinen- und Anlagenbaus, die z. B. eine minimale Energiemenge verbrauchen und gleichzeitig die Produktivität maximieren, unsere Ressourcen erhalten, die Emissionen auf ein Minimum verringern oder die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig verbessern.

Teilnehmen an der Initiative Blue Competence kann jedes VDMA-Mitgliedsunternehmen nach Unterzeichnung der Nutzungsvereinbarung für die Marke Blue Competence und der damit verbundenen Verpflichtung zur Veröffentlichung der zwölf Nachhaltigkeitsrichtlinien des Maschinen- und Anlagenbaus im Internet.

Wie Blue Competence die Welt nachhaltiger gestaltet

Die teilnehmenden Unternehmen veröffentlichen ihre jeweiligen Lösungen zu den Schlüsselfragen unserer Zeit. Dabei werden sie durch die Kommunikationsmaßnahmen des Verbands begleitet und unterstützt. Zu diesem Zweck definiert Blue Competence fundierte Nachhaltigkeitskriterien und Standards, die von allen an der Initiative teilnehmenden Unternehmen bestätigt werden. Die Initiative gewährleistet somit mehr Transparenz, vereinfacht die Orientierung und bietet all jenen Sicherheit, die nachhaltige Lösungen und Produkte oder nachhaltig agierende Unternehmen suchen.
 
Unter www.bluecompetence.net veröffentlicht der VDMA detaillierte Informationen zu den teilnehmenden Unternehmen sowie Standpunkte und Positionen, die für die Implementierung nachhaltigen Wirtschaftens sowie ökologischer und gesellschaftlicher Lösungen von Bedeutung sind. Dazu finden Sie auch unter der Überschrift „Erfolgsgeschichten“ so genannte „Best Practice-Beispiele“ aus den Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus.

R-Cycle

R-Cycle ist der offene und weltweit anwendbare Standard zur Rückverfolgung von Kunststoffverpackungen entlang deren Lebenszyklus. Das Gesamtziel ist die Umsetzung einer praktischen Lösung, die die Recyclingfähigkeit durch eine lückenlose Dokumentation aller recycling-relevanten Verpackungseigenschaften auf der Basis etablierter Technologien sicherstellt. Im Recyclingprozess können so Verpackungen genau identifiziert werden, um das entstehende Recyklat zu vielfältigen und hochwertigen Kunststoffprodukten zu verarbeiten.

In Zusammenarbeit mit Verpackungsherstellern, Markenartiklern, Groß- und Einzelhändlern sollen globale Identifikationsnummern eingeführt und IoT-Gateways, die notwendige Server-Infrastruktur und standardisierte Formate für den sicheren Datenaustausch entwickelt werden. Partner in diesem Projekt sind: Arburg, Kautex Maschinenbau, Reifenhäuser, Brückner Maschinenbau, das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) und GS1 Germany.