Folien-Streckanlagen
Zur Herstellung hochwertiger flexibler Kunststoff-Folien hat sich der biaxiale Streckprozess auf entsprechenden Anlagen durchgesetzt. In einem Längs- und einem (zumeist) nachfolgenden Querstreckprozesses werden die Kunststoffmoleküle so ausgerichtet, dass sich ihre Morphologie maßgeblich verändert. Durch die Veränderung der Molekularstruktur erhalten die Folien ein breites Spektrum vorteilhafter Eigenschaften bei gleichzeitiger Verringerung der Foliendicke. Im Vergleich mit anderen Verpackungsmaterialien haben verstreckte Folien ein geringes Gewicht, sind energieeffizient herstellbar und weisen so den geringsten CO₂-Fußabdruck bei der Herstellung auf.
Die Verstreckung von Kunststofffolien kann monoaxial, sequentiell biaxial oder simultan biaxial erfolgen. Bei sequenziellen Anlagen wird eine extrudierte „Vorfolie“ zuerst über ein Walzensystem in Längsrichtung gestreckt. Anschließend wird diese längsgestreckte Folie in einer ofenähnlichen Vorrichtung in Querrichtung gestreckt. Dies ist die bei weitem am häufigsten verwendete Streckmethode. Bei der Simultan-Technologie wird die Folie gleichzeitig in beide Richtungen gestreckt. Dieses spezielle Verfahren kommt beispielsweise für ultradünne Folien mit Stärken von wenigen Mikrometern zum Tragen.
Das Prinzip des sequentiellen
Streck-Prozesses

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Lösungen und Anlagen für die Herstellung von:














